Mit viel Motivation treffen wir uns heute zum alljährlichen Frühjahrsputz. Wieder sind fast 20 Leute dabei, das freut mich sehr. Neue Hühndorfer haben sich auch beteiligt. Toll. Die Gemeinde sorgt für das leibliche Wohl, als Dankeschön für diesen Einsatz. Bushaltestelle, Vereinshaus, Wegeränder, Dorfplatz um die Tischtennisplatte werden aufgehübscht, gesäubert und gekehrt. Ein Dankeschön extra geht an Rene Heide, er hat das Dorfeingangsschild aus Richtung Weistropp neu gebaut. Toller Einsatz. Jetzt kommen die Fahrzeuge zum Einsatz von der Gemeinde aber auch Dorfbewohner fahren den Grünabfall fort. Den Müll holt die Gemeinde ab. Ach ja, der Gemeindereporter war auch da. Es gibt dann wohl einen Beitrag im Gemeindeboten. Ich bin gespannt. Nun ist es wieder sauber, unser kleines beschauliches Hühndorf. Danke an alle helfenden Hände.
Petra Gappel
für den Heimatverein Hühndorf e.V.
An der Bushaltestelle beginnt tradtionell unsere wundervolle erlebnisreiche Radtour 2026. Erstmal ein Foto, das muss sein, dann geht es den Weistropper Berg hinab. Immer schön aufmerksam, dass die Bremsen nicht überhitzen. Über die Brücke in Niederwartha und da gab es schon den ersten Boxenstopp. Die Kette war vom Ritzel gehüpft. Oje und kein richtiges Werkzeug parat. Nur viel Geduld und reichlich ölige Finger vom Andreas Koch retten die Situation. Wir genießen daweile den herrlichen Ausblick über das Elbtal. Weiter gehts. Immer auf dem Fahradweg am rechten Elbufer entlang bis wir abbiegen und durch Coswig bis nach Weinböhla radeln. Ein absoluter Geheimtip erwartet uns da. Habt ihr schon mal was vom "Velocium" gehört? Nein? Ich auch nicht, gerade deshalb war ich wirklich überrascht von dem Museum rund ums Radl und seine Geschichte. Wir werden durch die heiligen Hallen geführt und lernen sooo viel über die Entstehung des Zweirades. Auch interaktiv können wir die Exponate erleben. Schon mal auf einem Hochrad gesessen? Oder ein Radrennen gefahren? Ein altes Gesellschaftsspiel kann man ausprobieren und das Gelernte in einem digitalen Puzzle testen.Nichts ist langweilig oder uninteressant. Zu guter Letzt probieren wir unsere Künste auf ganz verschiedenen Rädern aus, Dreiräder - große und kleine, ein Rad mit Hinterradantrieb und lauter verrückte auch für uns unfahrbare Gefährte sind dabei. Gelacht wird viel - auch über mich selbst.
Noch ein kühles Getränk vor Ort und dann wollen wir weiter, wenn da nicht das Wetter zum Ausharren zwingen würde. Ein ordentlicher Regenguss hat uns überrascht.
Doch irgendwann kommt die Sonne wieder raus und wir machen uns auf den Rückweg über Meißen. Wieder haben wir einen schönen Burgblick von der Brücke. Der Eisbus winkt schon von weitem. Das muss sein. Lecker!!
So gestärkt schaffen wir auch den letzen Anstieg in Constappel nach Weistropp hoch. Was für ein toller Ausflug. Schöne erlebnisreiche 44 km sind wir gemein unterwegs gewesen und genießen jetzt noch den restlichen Abend. Bis zum nächsten Jahr.
Petra Gappel
für den Heimatverein Hühndorf e.V.